Sonntag, 26. Juli 2020

Flugrouten von Unternehmens-Wespen

Dieser Tage habe ich erfahren, wie Wespen sich orientieren. Kurz gesagt speichern sie beim Verlassen des Nestes durch regelmäßige Rückblicke eine Art Karte. In Kombination mit Orientierungsflügen mit zunehmender Distanz und Flughöhe können sie so die Rückkehr an den Heimatort sicherstellen.

Dieses Verhalten der Wespen ist also im Grunde eine Form des agilen Vorgehens. Man verlässt den Ursprungszustand, macht einen kleinen Fortschritt (Sprint) und dreht sich noch mal um - Sprint Review heißt das dann. Und wenn kein Zurücksetzen (Roll-Back) erforderlich ist, dann kann man wieder einen kleinen Schritt machen, den nächsten Sprint.

Genauso kennen wir das auch von Inbetriebnahmen. War es vor Jahren üblich, ein umfangreiches Paket zu erstellen, zerlegt man es heutzutage eher in kleine überschaubare Komponenten. Jede wird einzeln geprüft und dann schrittweise in die Produktion überführt.

Verallgemeinert ist jede Änderung im Unternehmen eine Reise, die einer Route folgt. Aus diesem Verständnis empfiehlt es sich, die bewährte Strategie der Wespen zu Grunde zu legen und stets im Rückspiegel den Ausgangszustand zu beobachten. Ob es sich um Umstrukturierungen von Produktportfolios, Organisationsänderungen oder sonstige Veränderungsprozesse handelt, spielt dabei keine Rolle.

In jedem Fall macht uns die Natur vor, wie ein doppelt abgesichertes Verfahren organisiert werden sollte.

Mittwoch, 15. Juli 2020

Den richtigen Schluss wählen


Die Verbindungstechnik unterscheidet drei Klassen von Verbindungen.
  1. Kraftschlüssig. Durch eine (Normal-)Kraft werden zwei Werkstücke miteinander verbunden. Der Tischler kennt dergleichen zum Beispiel bei Nagelbefestigungen.
  2. Formschlüssig. In diesem Fall werden die Werkstücke in der gewünschten Position gehalten, weil ihre Bewegung eingeschränkt ist. Denken Sie an Schwalbenschwanz-Verbindungen oder Zapfen bzw. Holzdübel.
  3. Stoffschlüssig. Die Stoffe „verschmelzen“ miteinander, so wie man es beispielsweise beim Schweißen kennt. (Bedingt gilt dies auch für Leimverbindungen beim Schreiner.)
Jede dieser drei Arten hat Vor- und Nachteile. Nicht jede lässt sich bei jedem Material einsetzen. Und natürlich gibt es auch Einsatzgebiete, in denen bestimmte Verbindungsmöglichkeiten entweder technisch nicht gehen (Holz kann man nicht löten) oder gar nicht erst in Frage kommen.

Gehen wir nun im Transfer auf Unternehmen und ihre Organisationseinheiten ein. Das Zusammenspiel bei der Arbeit muss man, analog der Verbindung von Werkstücken, stets individuell betrachten. Aber vom Typus her gibt es auch hier drei Klassen.
  1. Nennen wir es Kraftschluss, wenn man Austausch, Übergabe oder die Kooperation von außen erzwingt. Anweisungen und Regelungen sorgen für die formal notwendigen Abläufe.
  2. Sofern Prozesse ineinander verwoben oder Arbeitsabläufe (Workflows) in Ketten zwischen den Beteiligten organisiert sind, ist man beim Formschluss.
  3. Eine Art stoffschlüssiges Zusammenarbeitsmodell könnte die Hospitation, der Personalaustausch, oder die Prozessintegration sein.

Wie dargestellt hat jede Form ihre Berechtigung. Professionelle Tischler kombinieren – sollte es nicht anderslautende Anforderungen geben – bei jedem Produkt alle drei Formen der Verbindungstechnik. So kommt unter minimalem Aufwand ein maximal haltbares Ergebnis heraus.

Das gilt ebenso in der Organisationsentwicklung. Selbst die meist recht ungeliebten Anweisungen (1) sind in manchen Fällen unumgänglich, aber sie dürfen natürlich nicht als ausschließliche oder auch nur vorwiegende Maßnahme eingesetzt werden. Besonderes Augenmerk muss man auf die (2) Gestaltung der Prozesse (technische, aber auch menschliche) legen. Grundsätzlich ist es ein Gratwanderung, dass Abläufe verzahnt, dabei aber nicht zu stark untergliedert werden. Einem Bearbeiter nur den Stempel für die Freigabe eines Antrages aus benachbarter OE zu geben, kann auf Dauer nicht gut gehen.
Und selbstverständlich sind auch die Durchlässigkeit und der geplante gemeinsame Personaleinsatz (3) nur dann ein gutes Mittel, wenn die Beteiligten hierbei begleitet werden. Das reine Abkommandieren in eine fremde Abteilung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eher kontraproduktiv.

Fazit: Betrachten Sie mal eine (gewünschte) organisatorische Kooperation unter dem Gesichtspunkt der Verbindungstechnik. Und wählen Sie aus, welche der Typen oder welche Kombination optimal sein könnte. Und dann (unter Beobachtung) mal ausprobieren – in der Reihenfolge meiner Liste wird der Anspruch an und der Aufwand für die Betreuung immer höher. Aber es lohnt sich.

Samstag, 27. Juni 2020

Computer sind doof


Das ist ja jetzt ein wenig plakativ formuliert. Aber es stellt den heutigen Stand der Entwicklung ziemlich gut dar, denn Computer sind – das immer wieder bemühte Mantra der Künstlichen Intelligenz mal kritisch in Frage gestellt – Geräte, die das machen, was ihnen vorher ein Mensch so oder so ähnlich beigebracht hat. Zugegebenermaßen sehr schnell, im Idealfall sogar weitgehend fehlerfrei.

Und damit sind wir schon bei einem ersten Kritikpunkt: Wie allgemein bekannt, gibt es keine (größeren) Computerprogramme, die komplett fehlerfrei sind. Ich spreche nicht davon, dass mathematische Aufgaben (zum Beispiel bei Tabellenkalkulationen) unzuverlässig wären. Aber man kann den Algorithmen nicht in alle Verästelungen vertrauen.
Das ist prinzipiell bei Menschen nicht anders: Immerhin kann ich eine Einschätzung entwickeln, die sich dann auf die Arbeitsqualität des Menschen bezieht (ihm zum Beispiel eine Abiturnote geben). Was allerdings bei Computern keinen Sinn macht, maximal kann man die Qualität einer Programmierung beurteilen.

Spannender, weil wirklich abgrenzend, ist die Betrachtung der Intelligenz. Während es vielen Personen durchaus gegeben ist, sich neue Dinge auszudenken oder aus bekannten Fakten neue Ansätze zu generieren, ist diese Eigenschaft Computern (nahezu) unzugänglich. Sie „denken“ anders. Das ist im Sinne von Austauschbarkeit und Standardisierung gut, im Sinne von Innovation und Kreativität allerdings schlecht.
Ganz pfiffige Zeitgenossen zeigen dann „künstlerische“ Produkte von Computern, zum Beispiel im Stile Rembrandts gemalte Bilder, Musikstücke großen Komponisten nachempfunden oder fortgeschriebene Bücher berühmter Literaten.
An dieser Stelle ist zwar die Leistung der Computer, insbesondere deren Programmierer, zu loben. Aber mit Intelligenz hat das nichts zu tun.

Und ich möchte mit Seitenblick auf die Philosophie noch einen weiteren Punkt zur Betrachtung geben. Es handelt sich um das Phänomen des Lernens, das höhere Lebewesen, in maximaler Ausbaustufe uns Menschen, von Geburt bis zum Tod begleitet. Wir kennen es als Nachjustieren eines Ergebnis bei Erfolg oder auch Misserfolg (bis dahin kann man dies auch durch ein künstliches System nachstellen). Aber unser menschliches Gehirn – spezialisiert auf Mustererkennung – spielt seine Stärken gerade darin aus, dass es auch eine Meta-Ebene hat. Nicht nur die korrekte Antwort wird gespeichert, auch die (Lern-)Umstände sowie der Gesamterfolg (zum Beispiel eines Faches), eine Einschätzung über die zukünftige Verwendbarkeit, Ähnlichkeit mit (bekannten) Aufgaben und in Abstraktion auch die Zusammenhänge mit fachfernen Themen (Analogien).

Wenn Computer also etwas von uns lernen können und sollen, dann ist unsere eigene Entwicklung von der ersten Kontaktaufnahme mit der Mutter über die ersten (zunächst noch sehr langsamen) Lernprozesse, dann die (exponentiell!) ansteigende Lernkurve durch Vorschulzeit bis ins Berufsleben eine hervorragende Orientierung.
Anders formuliert: Das Trainieren von „künstlicher Intelligenz“ sollte stets zur Pädagogik schielen, denn genau das ist die Wissenschaft, die sich traditionell um Lehren und Lernen kümmert.

Montag, 15. Juni 2020

Data Lake ist ein See - leider!

Im Zusammenhang mit dem modernen Verständnis für Informationen kommt manchmal der Begriff des Data Lakes ins Spiel. Die Vorstellung, dass alles Wissenswerte in eine große wasserdichte Grube gegeben wird, wo es eine Art See bildet. In dem man dann angeln kann.

Schönes Bild, es ist wie im Leben. Angeln ist für manche Menschen eine Leidenschaft, für andere eine stinklangweilige Angelegenheit. Und ob nachher der gewünschte Fisch am Haken hängt, das ist nicht unbedingt gesagt. An einem Tag geht man nach Stunden am See ohne Fang heim, ein anderes Mal hat man ständig etwas an der Angel, aber es ist die falsche Beute. Diese Eigenschaft haben sowohl natürliche Gebilde (Seen) als auch technische Konstruktionen (Data Lakes).

Die Analogie mit der Natur geht aber noch weiter, ein funktionierendes Ökosystem erfordert geeignete Randbedingungen. Ansonsten gerät das Gewässer aus dem Gleichgewicht, und glauben Sie mir: So einen Data Lake möchten Sie nicht haben. Alles hineinkippen ist kein See, aus dem man fischen möchte, sondern eine flüssige Mülldeponie.

Beginnen müssen wir mit dem gezielten Einleiten von Daten (sonst überdüngen wir), und schon in dieser Phase wie auch später ist die Qualität entscheidend. "Shit-in-shit-out" als Devise gilt auch hier. So wie nur klares, vielleicht sogar filtriertes Wasser für eine gute Basis sorgt.

Dann die Menge beachten, ein überfüllter Teich fördert nicht das Fischwachstum, hilft auch nicht beim Angeln, sondern lässt mehr oder weniger wertvolle Substanz versickern. Augenmaß bedeutet in dem Zusammenhang, dass man nur das nimmt, was man derzeit oder absehbar braucht. Oder legen Sie einen Stausee an, um zwei Familien gelegentlich mal mit einem Fisch zu erfreuen?

Und zu guter Letzt ist auch das Werkzeug entscheidend. Ohne bedienbare und für das anvisierte Ergebnis passende Tools ist der Nutzen eines Data Lakes so gering wie der eines Angelteichs ohne richtige Angel und den angemessenen Köder.

Mittwoch, 10. Juni 2020

Offener Lösungsraum

Heute: Demo, wie unterschiedlich Lösungen zu einer bestimmten Situation aussehen können.
Als Beispiel "Autobiographie in 5 Kapiteln" von Portia Nelson.
=======Anfang Originaltext=============
1. Kapitel
Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren ... Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

2. Kapitel
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

3. Kapitel
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein... aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Ich weiß, dass ich das selbst zu verantworten habe.
Ich komme sofort heraus.

4. Kapitel
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

5. Kapitel
Ich gehe eine andere Straße.
===========Ende Originaltext=============


Kleine Auswahl an Lösungsmöglichkeiten:

  1. Andere Straße gehen (Problem vermeiden)
  2. Loch sofort umgehen (Problem umgehen)
  3. Loch verfüllen / lassen (Problem - auch für andere - lösen)
  4. Schild aufstellen (Problem - auch für andere - kennzeichnen)
  5. Nach dem ersten Hineinfallen daraus lernen (Problem dokumentieren)
  6. Ausstieghilfe anbieten bzw. einbauen (Problembewältigung erleichtern)
  7. Ausstieg beschreiben (Problembewältigung dokumentieren)
  8. Gar nichts machen (Behebungsaufwand - ggf. unter Risikobetrachtung - minimieren)

Frage: Was davon ist denn jetzt die für alle gültige, richtige, wahre Reaktion?
Antwort: Gibt es nicht. Selbst die vermeintlich abwegigste Lösung hat unter bestimmten Umständen ihre Berechtigung.
Fazit: Nachdem man das Problem umrissen hat, ist es notwendig, erst einen möglichst offenen Lösungsraum zu generieren und erst dann zu entscheiden (oder entscheiden zu lassen), welcher Ansatz weiterverfolgt wird. 

Samstag, 6. Juni 2020

Das ist ja wie Musik


Das Bild vom Zusammenspiel im Orchester ist sicher vielen vor Augen. Ob nun in einem kleinen oder großen Ensemble, damit ein erträgliches, vielleicht sogar wohlklingendes Ergebnis dabei herauskommt, sind viele Faktoren entscheidend:

  • Die Leistung jedes Einzelnen. Es kommt auf jeden Musiker an.
  • Hochwertige Instrumente. Es darf nichts quietschen oder scheppern.
  • Nebensachen und Technik sind ausgeblendet. Wenn elektrische Instrumente zum Einsatz kommen, muss sich der Instrumentalist nicht um die Verkabelung kümmern.
  • Es gibt aufeinander abgestimmte Vorlagen. Jeder im Ensemble hat sein Notenblatt, an welchem er sich orientiert.
  • Es gibt eine zentrale Steuerung. Der Dirigent hat die Partitur.
  • Gutes Timing. Wer wann was spielt, muss klar sein.
  • Ausgewogene Mischung. Zu viele Streicher oder ein fehlender Bläser verschlechtern das Ergebnis.
  • Rücksicht aufeinander. Der Wettkampf, wer schneller oder lauter spielen kann, muss hinter dem Big Picture zurückstehen.
  • Alle kennen das gemeinsame Ziel. Es ist jedem im Orchester klar, worauf das Zusammenspiel hinauslaufen soll.
  • Alle versammeln sich hinter dem gemeinsamen Ziel. Sträuben sich einzelne Mitspieler, dann sind sie vielleicht brilliante Solisten, aber eben keine Orchestermusiker.
Denksportaufgabe: Bekommen wir das in die Unternehmenswelt übertragen? Natürlich geht das, und zwar ziemlich einfach. Die resultierende Liste der kritischen Erfolgsfaktoren für die Zusammenarbeit ist sicher deckungsgleich mit der Aufstellung von vielen Beratern.

Bei der Analogie zum Orchester können wir uns aber zusätzlich ausmalen, was beim Fehlen einzelner Bedingungen passiert. Wenn zum Beispiel die Instrumente nicht hochwertig sind – also die Tools die Mitarbeiter nicht komfortabel bei der Arbeit unterstützen – ist ein hoher Anteil wertschöpfender Tätigkeit von vornherein ausgeschlossen.

Auch der Aspekt der ausgewogenen Mischung verdient Aufmerksamkeit. Zu viele Verkäufer sind auch dann kontraproduktiv, wenn man grundsätzlich den Absatz und den Vertrieb vor Augen hat. Genauso steht eine Unterdeckung bei der Produktentwicklung einem langfristigen Erfolg im Weg.

Und schließlich: Es kann nur einen Dirigenten geben. Er steht vor dem Orchester, ist sichtbar und gibt die Richtung vor, der alle folgen. Liebe Führungskräfte, in diesem vermeintlich harmlosen Satz stecken vier (4) Anforderungen, die alle zwingend notwendig, wenn auch nicht hinreichend sind.

Freitag, 29. Mai 2020

Lasset die Architekten zu mir kommen


Ein gutes Ergebnis erfordert eine gute Planung. Und dafür sind – egal ob auf dem Bau oder in der Softwarebranche – die Architekten zuständig.

Kurzer Blick auf die Baustelle: Von der Idee des Bauherrn über die Konzeption, den Bauzeitenplan und die Kostenaufstellung bis zum Bezug sind viele Schritte notwendig. Aber es sind nicht nur diese erlernbaren Schritte, es sind auch die verschiedenen Kompetenzen, die für die Erledigung im Idealfall notwendig sind. Beim Entwurf ist Kreativität gefragt, bei der Kommunikation mit den Bauherren Einfühlungsvermögen, den Handwerkern gegenüber klare Anweisungen und bei der Budgetplanung ein Händchen für Zahlen.

Transfer in die Arbeit mit Computerprogrammen. Der Ablauf ist ähnlich, das Vorgehen entsprechend auch. Leider wird aber oft nicht deutlich, wie vielfältig auch in diesem Fall die Qualitäten des Architekten sein müssen. Genau betrachtet ist es unwahrscheinlich, dass eine einzige Person die verschiedenen Anforderungen abdecken kann. So plädiere ich für die Einsetzung von Teams, die sich um die Entwicklungen kümmern.

Ganz wichtig dabei: Die Architekten begleiten die einzelnen Phasen vergleichbar einem Staffellauf. Liegt der Entwurf mit viel Einfallsreichtum auf dem Tisch, übernimmt der nächste Architekt die Umsetzungsplanung mit Zeiten, Kosten, Abhängigkeiten und so weiter.

Die Einrichtung von Diskussionsrunden und Gremien halte ich für ungeeignet, denn dann besteht die Gefahr, dass viele Köche den Brei verderben.

(Anmerkung: Nach dem Tod meiner Mutter habe ich eine kleine Pause in den Blog-Veröffentlichungen eingelegt... die ist aber jetzt zu Ende.)